Nakamura Choami 中村長阿弥 (*1953)

Nakamura Choami absolvierte die Keramikabteilung der Ishikawa Prefectural High School und widmete sich zunächst der Kutani-Keramik. Anschließend wandte er sich den von Hand in einer bestimmten Technik aufgebauten Gefäßen der Ohi-Tradition zu und gründete den Hinchoami-Ofen. 1973 übernahm er das Amt des Vorsitzenden der Ohiyaki Ceramic Craft Association.

Preis: CHF 580.– verkauft

 

Schale aus der Christoph Peters Kollektion

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Tanba Keramik

Tanba-Keramik stammt aus der Stadt Sasayama in der Präfektur Hyogo. Die Keramikproduktion hier reicht etwa 800 Jahre zurück. Wie Bizen, Tokoname, Shigaraki, Echizen und Seto gehört auch Tanba zu den „Die sechs alten Öfen“ genannten Orten, in denen die japanische Keramik ihren Ausgang nahm. Während des Mittelalters wurden hier hauptsächlich einfache Gebrauchsgefäße für den täglichen Bedarf hergestellt. Tanba-Keramiken werden leicht mit Bizen-Gefäßen verwechselt, da die gebrannte Ware durch den hohen Eisenanteil des Tons und die traditionelle Holzbrandfeuerung ebenfalls dunkle Braun-, Rot- und Violetttöne annimmt und ähnliche Ascheanflugglasuren aufweist. Ab der Momoyama- Zeit (1573-1603) wurden auch kleinere Mengen an Teekeramiken, häufig mit einer Glasur aus Asche und Ton versehen, gebrannt.